Texas

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Hauptstadt
Austin

Kürzel
TX

Fläche
678.051 km²

Bevölkerung
22.107.783

Fremdenverkehrsamt
http://www.traveltex.com

Staatssong/Hymne
Texas, Our Texas / William J. Marsh and Gladys Yoakum Wright

Staatssong/Hymne

Allgemeines

Allgemeines
Allgemeines

Texas lässt sich in drei verschiedene Klimazonen unterteilen. Von der Küste aus, die fast ihrer ganzen Länge nach von Lagunen eingefasst ist, erstreckt sich 50 bis 100 km landeinwärts ein relativ flaches Gebiet, das zum Teil sehr fruchtbar und für den Anbau von Baumwolle, Zuckerrohr und stellenweise auch Reis vorzüglich geeignet ist. Dahinter erhebt sich ein wellenförmiges hügeliges Land, welches, bis 320 km breit, den ganzen Nordosten des Staats umfasst und großteils von Prärien bedeckt ist. Der nordwestliche Teil des Staatsgebiets ist Berg- und Hochland und besteht zum Teil aus einem 1.300 m hohen wüsten Sandsteinplateau (span. "llano estacado", engl. "staked plain"). Der Norden ist sehr fruchtbar und wird noch heute für die Viehzucht genutzt. Im gesamten Süden und Westen wurde bis Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts Erdöl gefördert.

Die größte Stadt Houston liegt im Südosten des Staates. Die zweitgrößte Stadt San Antonio liegt im Süden, Dallas, die drittgrößte Stadt, und Fort Worth liegen im Nordosten. El Paso liegt im äußersten Westen und Corpus Christi liegt im Südwesten.

Texas nimmt mit rund 22,1 Millionen Einwohnern (etwas mehr als Australien) den vierten Rang innerhalb der USA ein und ist mit einer Landfläche von 678.051 km2 (etwa doppelt so groß wie Deutschland) der größte der 48 zusammenhängenden US-Bundesstaaten.Das Gebiet wurde 1691 spanische Provinz, 1821 Mexiko zugeschlagen und 1836 eine unabhängige Republik.Texas trat dann 1845 als 28. Staat den USA bei.Texas verließ 1861 die Union, trat ihr aber 1870 wieder bei. Hauptstadt ist Austin, die größten Städte sind Houston,Dallas und San Antonio.Texas („The Lone Star State”) liegt im Süden der USA und grenzt an Mexiko und den Golf von Mexiko sowie die Staaten New Mexico,Oklahoma, Arkansas und Louisiana.

Texas ist eine Welt für sich. Hier findet man vielfältige weite Landschaften mit Prärien, Wäldern und Seen, aber auch Nationalparks mit Halbwüsten, tiefen Canyons und schroffen Bergen – und, nicht zu vergessen, die vielen Kilometer endloser Sandstrände am Golf von Mexiko, die – zusammen mit dem milden Klima – zum Baden und Entspannen einladen. Die futuristische Architektur Amerikas schönster Wolkenkratzer in den Metropolen Houston

und Dallas/Fort Worth ist beeindruckendes modernes Zeugnis für den Reichtum und Erfolg des Landes und steht in starkem Kontrast zum beschaulichen Leben der Rancher und Cowboys in den ländlichen Gegenden und Städtchen.

Es dauert eine Weile, die vielen Ereignisse und Menschen zu verstehen, deren Einfluss Texas zu dem gemacht hat,was es heute ist, ebenso wie man auch einige Zeit braucht, um diesen riesigen Bundesstaat kennen zu lernen. In Klima, Kultur und Vegetation unterscheiden sich sieben Regionen. In den Panhandle Plains, dem nördlichen Ausläufer, findet man das traditionelle Texas:weiter Himmel, endloses Flachland, spektakuläre Canyons, riesige Rinderranches und Ölfelder.Die Prärien- und Seenregion ist typisch für ihre Kontraste: von der flachen Prärielandschaft im Norden bis zu den Wäldern der Piney Woods im Osten und den Bergen im Süden.Die Stadt Dallas hat sich als Zentrum für Handel und Verkehr etabliert. Als „Big Bend Country”bezeichnet man die rauhe Bergwelt der Davis- und Chisos-Gebirge.Der Höhepunkt dieser Region ist aber unbestritten der Big Bend Nationalpark mit seiner endlosen, ungezähmten Wildnis und mit der unvergleichlichen Schönheit und Vielfalt der Wüste.Das „Hill Country” ist hingegen eine Landschaft der grünen Hügel, kristallklaren Flüsse, sprudelnden Quellen, steilen Kalksteinklippen und friedlichen Seen – das Hügelland von Texas. Fast jeder trägt hier Cowboykleidung, und die vielen „Dude Ranches” und „Guest Ranches” bieten auch Touristen die Möglichkeit,

einmal den Duft der Cowboywelt zu schnuppern. In der Ebene von Südtexas, den South Texas Plains, an der Grenze zu Mexiko, ist deutlich zu sehen, wie sich die kulturellen Grenzen im Laufe der Geschichte verwischt haben.Das mexikanische Lebensgefühl ist fast überall deutlich spürbar.Und an der Golfküste schließlich haben das milde Klima und das warme Wasser im Golf von Mexiko eine paradiesische Welt geschaffen.

Texas ist überhaupt mit einem ganzjährig gemäßigten Klima gesegnet. Schnee gibt es nur im Nordwesten und in höheren Lagen. Im Sommer kann es sehr heiß werden.Die besten Reisemonate sind März/April und September/Oktober.

Das gut ausgebaute Straßennetz besteht aus acht Interstate Highways und 127.200 km anderer Straßen.Texas verfügt über mehrere Großflughäfen.Von Europa aus werden hauptsächlich Dallas/Fort Worth (DFW) und Houston George Bush Intercontinental (IAH) angeflogen, u. a. von American Airlines (AA), Continental Airlines (CO) sowie Lufthansa (LH).Die Flugdauer ab Deutschland beträgt etwa 10 Stunden. Außerdem gibt es 28 Inlandsflughäfen.

Houston

Houston

Houston bietet seinen Besuchern alles: von atemberaubenden Ausstellungen im Museumsviertel und unvergesslichen Aufführungen im Theaterbezirk bis zu einzigartigem Entertainment in der Innenstadt.Die „SpaceCity” gehört zu den führenden Metropolen in der Wirtschaft, in der Kunst, in der Unterhaltung, in der Gastronomie, im Profisport und vielem mehr. Sie bietet alles,was man sich wünschen kann: Golfplätze,Museen, Einkaufsmöglichkeiten. An der Golfküste besitzt sie sogar über 50 km Sandstrand.Mit einmaligen Attraktionen, die nur die viertgrößte Stadt der USA besitzt, und gleichzeitig dem Charme einer Kleinstadt empfängt Houston seine Besucher mit einer Kombination aus Stil und Herzlichkeit.

„Houston”war das erste Wort, das Astronaut Neil Armstrong am 20. Juli 1969 sprach, nachdem die Apollo-11-Mondfähre Eagle auf dem Mond aufgesetzt hatte. In Houston ist nämlich das Johnson Space Center der NASA zu Hause, von dem seit 1965 alle bemannten Raumflüge der USA gesteuert werden.Daran angeschlossen ist das Besucherzentrum Space Center Houston,wo man die Faszination des Raumflugs hautnah erleben kann.

Houston besitzt mit 16 verschiedenen Einrichtungen das viertgrößte Museumsviertel des Landes. Hier findet man beispielsweise das äußerst beliebte naturwissenschaftliche Museum (Houston Museum of Natural Science), das Kunstmuseum (Museum of Fine Arts) und ein Museum für Kinder (Children’s Museum). Stolz ist Houston auch auf den (nach dem Broadway in New York) zweitgrößten Theaterbezirk der USA – mit fast 13.000 Theaterplätzen, sehr viel neuer Erlebnisgastronomie, Bars, Unterhaltung und Boutiquehotels. Außerdem besitzt Houston als eine von nur fünf Städten in den USA zusätzlich eine eigene Oper, ein eigenes Ballett und ein eigenes Symphonieorchester.

Auch wenn es ums Einkaufen geht, spielt Houston in der ersten Liga mit: zum Beispiel mit The Galleria, dem kürzlich renovierten fünftgrößten Einkaufszentrum der USA, mit über 375 Läden und Restaurants sowie einer großen Eisfläche zum Schlittschuhlaufen.Westlich der Innenstadt lockt Katy Mills Mall die Preisbewussten und Schnäppchenjäger mit über 200 Fabrikgeschäften und anderen Läden.

Weil in Houston ein mildes Klima herrscht, eignet sich die Stadt ganzjährig als Urlaubsreiseziel. Besonders angenehm sind das Frühjahr, der Herbst und der Winter,wenn Tage und Nächte mäßig warm sind. In den Sommermonaten hingegen kann es auch mal vorkommen, dass die Tageshöchsttemperaturen über die Marke von 38 °C steigen.

Houston ist leicht und bequem zu erreichen: auf dem Landweg, übers Wasser und aus der Luft. Interstate Highways verbinden Houston mit den beiden anderen großen Städten in Texas: die I 10 mit dem 320 km entfernten San Antonio und die I 45 mit dem 400 km entfernten Dallas. Letztere führt von Houston aus weiter nach Südosten zur 80 km entfernten Inselstadt Galveston, die neben Houstons Kreuzfahrthafen ebenfalls vielen Kreuzfahrtunternehmen als Hafen für Reisen durch die Karibik und den Golf von Mexiko dient.Mit ihren herrlichen Sandstränden und angenehmen Temperaturen zwischen 14 °C im Winter und 27 °C im Sommer ist die Insel inzwischen auch zu einem eigenständigen Urlaubsziel geworden (zum Beispiel im Anschluss an eine Kreuzfahrt).Neben dem Strand zieht es die Besucher hier auch in die Moody Gardens mit dem Aquarium und einem echten Schaufelraddampfer. Seit 150 Jahren feiert man in Galveston ähnlich wie in New Orleans den Veilchendienstag – hier als „Texas Mardi Gras” – mit bunten Umzügen.

Amarillo

Amarillo


Amarillo liegt direkt im Zentrum des „Texas Panhandle”, des „Pfannenstiels“ von Texas, also der nördlichen Verlängerung des Staates zwischen Oklahoma und New Mexico.Gleichzeitig ist Amarillo mit rund 200.000 Einwohnern auch die größte Stadt im Panhandle. Hier trifft die große Prärie auf die Wüste von Westtexas.Die gelbliche Erde und die gelben Wiesenblumen haben der Stadt ihren Namen gegeben, denn amarillo ist schlicht und einfach das spanische Wort für „gelb“.

Bereits im 16. Jahrhundert zog Coronado hier durch die Prärie. Ihm folgten Rinderzüchter, die nach frischen Weidegründen suchten. Im Jahre 1887 wurde Amarillo an der Kreuzung zweier Eisenbahnlinien gegründet – heute treffen hier die Interstate Highways 40 und 27 zusammen, zwei der großen Ost-West- und Nord–Süd-Achsen des Landes. Amarillo liegt in der Mitte des Kontinents, ungefähr gleich weit entfernt von beiden Küsten.

Als man in Texas Öl fand, erlebte die Wirtschaft einen beispiellosen Aufschwung.Das „schwarze Gold“ lockte viele neue Siedler in den Panhandle, und viele von ihnen wurden über Nacht reich.Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen zahlreiche neue Wirtschaftszweige hinzu: Schwerindustrie, Petrochemie und natürlich moderne Landwirtschaft.Die Ranches, deren tägliche Routine sich seit mehr als hundert Jahren kaum verändert hat, standen im letzten Jahrzehnt auch im Mittelpunkt einer für Amarillo noch jungen, aber schnell wachsenden Industrie: des Fremdenverkehrs.Viele Besucher – insbesondere Western-Fans – folgen heutzutage dem Ruf des „Old West”,wenn sie sich beispielsweise das weltberühmte Freilicht- Musical Texas anschauen wollen oder einfach nur ein paar echte Cowboys treffen möchten. Amarillo ist eine der letzten großen Städte auf der Welt,wo der legendäre „alte Westen“

nur ein paar Minuten entfernt ist.Die weite offene Landschaft, die saubere Luft und die Western-Vergangenheit ziehen alljährlich über anderthalb Millionen Besucher aus der ganzen Welt an. Sie finden hier die Elkins und River Breaks Ranches, die Big Texan Steak Ranch und den Cowboy Palace, Frühstück oder Abendessen mit den Cowboys, die historische Route 66, das Panhandle-Plains Historical Museum, die American Quarter-Horse Hall of Fame & Museum und das Kwahadi Kiva Indian Museum, die Big Texan Opry und den Palo Duro Canyon.Dieser zweitgrößte Canyon der USA Canyon liegt etwa 48 km von der Innenstadt entfernt und ist das ganze Jahr über zugänglich.Die Campingplätze und Wohnmobilanschlüsse sind natürlich ebenfalls ganzjährig offen.Der Canyon kann immer mit dem Auto durchfahren werden, doch einige Aktivitäten wie Reiten sind von der Witterung abhängig.

Amarillo bietet eine breite Palette an Aktivitäten für Touristen:Western-Abenteuer, Reiten, Touren im Geländewagen, Einkaufsmöglichkeiten und vieles mehr.

Amarillo liegt etwa 1.120 m über dem Meeresspiegel und verzeichnet mehr als 270 Sonnentage und nur knapp 50 cm Niederschlag pro Jahr.Die Höhenlage und die leichte Brise, die man hier stets spürt, sorgen für eine saubere und trockene Luft. Zwar gibt es vier Jahreszeiten, doch die Temperaturen bleiben fast ganzjährig in einem angenehmen Bereich. Der Sommer ist mit Temperaturen um die 30 °C warm mit niedriger Luftfeuchtigkeit, nachts

kühlt es ab bis um die 20 °C. In den Wintermonaten schneit es hin und wieder.

Mit dem Flugzeug findet man von den großen Flughäfen in der Mitte der USA leicht Anschlussflüge nach Amarillo, z.B. mit American Eagle, der Regionalfluggesellschaft von American Airlines (AA), sowie Continental Airlines (CO) und Southwest Airlines von Dallas/Fort Worth und Houston (TX) oder mit Great Lakes Aviation von Denver (CO) mit

Anbindung an United (UA) und Frontier (F9).Der Amarillo International Airport (AMA) ist rund 6 km von der Innenstadt entfernt.

Anheuser Busch Abenteuerparks


Die Busch Entertainment Corporation gehört zu den größten Themenparkbetreibern der USA. Alle neun amerikanischen Anheuser-Busch Abenteuerparks bieten ihren Besuchern Naturerlebnisse, spannende Unterhaltung und Begegnungen mit Tieren, bei denen gleichzeitig viel Interessantes und Wissenswertes vermittelt wird.Die Parks umfassen die Meeresund Abenteuerparks SeaWorld® Adventure Parks in Orlando, Florida, San Diego,

Kalifornien, und San Antonio,Texas; das exklusive Resort Discovery Cove® in Orlando, Florida; Busch Gardens® in Tampa Bay, Florida, und Williamsburg,Virginia, Sesame Place® bei Philadelphia, Pennsylvania, und die beiden Wasserparks Adventure Island® in Tampa Bay, Florida, und Water Country USA® in Williamsburg,Virginia. (www.4Adventure.com)

SeaWorld Orlando (FL), San Diego (CA) und San Antonio (TX) bieten einzigartige Erlebniswelten aus Abenteuer und Meer.Millionen Besucher haben hier bereits in hautnahen Begegnungen mit Tieren die Geheimnisse der Meere erkundet. In technisch hochmodernen Attraktionen wie „Kraken” und „Journey to Atlantis®”werden die Besucher in atemberaubenden Fahrten herumgewirbelt, und anschließend erwarten sie bei faszinierenden Begegnungen mit Walen, Seelöwen, Haien und anderen Tieren Nervenkitzel einer ganz anderen Art.Die sensationellen Shows in SeaWorld bescheren unvergessliche Momente. In der weltweit bekannten Show „Believe”werden die Besucher Zeuge der überwältigenden Kraft des Killerwals Shamu und der unglaublichen Leistungen der Trainer. Spaßig geht es hingegen in den Shows der Seelöwen Clyde und Seamore zu.Neu in Orlando ist die innovative Tiershow Blue Horizons. Dieses bahnbrechende Spektakel vereint Meer und Himmel mit majestätischen Tieren, temperamentvollen Darstellern und exotischen Vögeln. Auf Wunsch kann man auch Touren buchen, die „hinter die Kulissen“ von SeaWorld führen.